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    Höhenkrankheit

    Sie können in Nepal mit der Höhenkrankheit konfrontiert werden, wenn Sie ein Trekking machen oder Gebiete in großen Höhen besuchen. Beschwerden entstehen meist bei einem schnellen Aufstieg auf Höhen von über 2500 Metern.

    Höhenkrankheit wird von dem niedrigen Sauerstoffdruck verursacht, der bei Aufenthalt auf großen Höhen entsteht. Um Höhenkrankheit zu vermeiden, braucht der Körper ausreichend Zeit, sich zu akklimatisieren.

    Symptome für Höhenkrankheit sind Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Müdigkeit, Schwindel und Schlafstörungen.

    Die Anfälligkeit für Höhenkrankheit ist von Person zu Person unterschiedlich und Beschwerden können auch bei geringeren Höhen in leichterem Maße auftreten. Wenn Sie schon einmal auf sehr großen Höhen unterwegs waren und keine Beschwerden hatten, ist dies leider keine Garantie, dass Sie in Nepal keine Beschwerden haben werden. Unsere zertifizierten Trekkingguides kennen sich gut damit aus und erkennen die Symptome schnell.

    Bei ernsthaften Symptomen der Höhenkrankheit – starke Kopfschmerzen, Erbrechen und Schwindelgefühl sollte man direkt absteigen und sich in niedrigeren Höhenlagen ausruhen. Im schlimmsten Fall muss das Trekking abgebrochen werden.

    Die Prävention von Höhenkrankheit kann erreicht werden durch langsamen Anstieg auf Höhen von über 2500 Meter; Akklimtisierung beim Aufstieg auf über 2500 Meter; Verzicht auf Alkohol, Koffein und Schlafmittel; Konsum von reichlich Wasser oder Kräutertee.

    Alle unsere Trekkingtouren sind so geplant, dass Sie genug Zeit zum Akklimatisieren haben.
    Weitere Tropenkrankheiten: Malaria, Japanische Encephalitis und Dengue-Fieber

    Diese Krankheiten werden von tropischen Mücken übertragen. Einige Mücken stechen vor allem tagsüber und bei künstlicher Beleuchtung, andere bevorzugt am Abend. Für weitere Informationen über diese Krankheiten sollten Sie die oben erwähnten Webseiten konsultieren oder Kontakt mit einem medizinischen Institut aufnehmen.

    Mückenstiche kann man gut vorbeugen, indem man sich an den freiliegenden Körperstellen (Hände/ Arme, Füße und Knöchel, Nacken und Gesicht) mit einem guten Mückenspray einsprüht. Besonders abends und im Dschungel/ Wald sind Mücken am aktivsten.

    Malaria kommt in Nepal nur im Terai – dem südlichen Tiefland vor. Ob Sie eine Prophylaxe benötigen, hängt also von Ihrem Reiseplan und der Reisezeit ab. Das Prophylaxe-Mittel kann zu Nebenwirkungen führen und eine Einnahme sollte daher unbedingt mit einem Arzt oder einem der oben erwähnten Instanzen besprochen werden.

    Eine Impfung gegen Japanische B-Encephalitis wird empfohlen, wenn Sie länger als 6 Monate nach Asien reisen. Am häufigsten tritt die Japanische Encephalitis in Südwestnepal, in der Nähe der indischen Grenze, auf.

    Gegen Dengue-Fieber gibt es keinen Impfstoff, sodass hier ein gutes Insektenschutzmittel (mit dem Wirkstoff DEET) gegen Mückenstiche der beste Schutz ist.