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    Religion in Nepal

    Die Religion ist ein wichtiger Bestandteil der nepalesischen Gesellschaft. Das Land hat seit jeher eine starke religiös-kulturelle Prägung und die Religion ist in Nepal auch eng mit dem alltäglichen Leben verstrickt.

    Dies zeigt sich nicht nur an der Fülle an Tempeln jeglicher Größe und Gestalt, an Schreinen und Statuen, die an fast jeder Ecke zu finden sind, sondern auch an den Menschen, die religiöse Amulette tragen und Tikas (rote Male) an der Stirn tragen, die häufig für kurze Gebete an Schreinen und Tempeln anhalten und fleißig Opfergaben darbringen.

    Mit buddhistischen Gebeten und Mantras bedruckte Gebetsfahnen.

    Die Sadhus – hinduistische Gläubige und Mönche, die sich dem spirituellen Leben verschrieben haben und oft asketisch leben – gelten sicherlich als eine der eindrücklichsten Erscheinungen bei einer Reise durch Nepal. Oft in leuchtenden Farben (spärlich) bekleidet, mit langen Dreadlocks, bunt bemalten Gesichtern und Unmengen von Ketten und Amuletten behangen , sind sie der Inbegriff der Exotik, die Nepal auf uns ausstrahlt.

    Offiziell ist Nepal ein hinduistisches Land – rund 80% der Nepalesen bekennen sich zum Hinduismus. 10% sind Buddhisten, 4% sind Moslems und der Rest setzt sich aus Christen, Jains und Anhängern von Naturreligionen zusammen. Allerdings sind die beiden Hauptreligionen Hinduismus und Buddhismus eng miteinander verwoben und viele Nepalesen sehen sich als Anhänger beider Religionen – denn das kann ja nicht schaden.

    Das wichtigste religiöse Ritual von Buddhisten und Hindus gleichermaßen ist die – meist täglich praktizierte – Puja (Sanskrit für „Ehrerweisung“): das Gebet zur Ehrung der Götter. Dabei werden entweder am hauseigenen Schrein oder am örtlichen Tempel Opfergaben dargebracht, bestehend aus Blumen, Weihrauch, Butterlampen, gefärbtem Pulver (Lindur) und Lebensmitteln (meist Reis). Dazu bilden sich schon morgens lange Schlangen vor den Tempeln. Anschließend erhalten die gläubigen den göttlichen Segen in Form eines Tupfers roter Farbe auf der Stirn – dem Tika.

    Besucher sind in buddhistischen und hinduistischen Tempeln eigentlich immer willkommen. Und Besuche von Tempeln – gerade bei Zeremonien – sind ein aufregendes Erlebnis. Ob man nun eine Runde um die Boudanath Stupa, das tibetische Heiligtum in Kathmandu läuft und Gebetsmühlen dreht oder einer Verbrennungszeremonie im Hindu-Tempel Pashupatinath (ebenfalls Kathmandu) beiwohnt –sowas sollte man sich nicht entgehen lassen.  Aber nicht vergessen, die Schuhe auszuziehen und ein wenig Kleingeld als Spende da zu lassen!