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    Reisekrankheiten in Nepal

    Diarrhö (Durchfall)

    Veränderung des Rhythmus, Klima und Nahrung können Ihre Verdauung durcheinander bringen. Oft leidet man an Verstopfung oder eben dem Gegenteil: Durchfall. Solange dies nur gepaart ist mit „dünner Entlastung“ ohne Nebenerscheinungen, können Sie sich am besten ein wenig Ruhe gönnen und dafür sorgen, dass Sie genug trinken. Sie können eventuell eine ORS-Lösung (Orales Rehydrations-Salz) oder Eletrolyte in Wasser aufgelöst einnehmen, sodass Sie nicht austrocknen. Dies ist besonders für Kinder und ältere Reisende wichtig. Sollte die Diarrhö länger als zwei Tage anhalten oder Nebenerscheinungen wie Fieber, Blut im Stuhlgang oder andere Dinge auftreten, nehmen Sie am besten Kontakt auf mit einem Arzt.

    Diarrhö vorbeugen

    Trinken Sie nur aus abgeschlossenen/versiegelten Flaschen oder Dosen oder Getränke, die aus gekochtem Wasser zubereitet wurden, wie Tee oder Kaffee. Eiswürfel sollten nach Möglichkeit vermieden werden und Fruchtsaft sollte nur unverdünnt konsumiert werden.
    Nahrung, vor allem Fleisch und Fisch, muss gründlich gekocht oder gebacken sein. Von westlichen Salaten ist im Allgemeinen abzuraten.

    Entgegen aller Erwartungen ist es im Allgemeinen sicher, an Straßenständen zu essen. Essen Sie hauptsächlich dort, wo viel Betrieb ist: Die Umlaufgeschwindigkeit, mit der das Essen zubereitet und gegessen wird, ist dann hoch, was der Hygiene zu Gute kommt. Ein bewährtes Hausmittel gegen Diarrhö ist das Trinken von Cola – Cola kann man beinahe überall kaufen.

    Hautverletzungen

    Nehmen Sie kleine Wunden in den Tropen immer ernst. Beobachten und desinfizieren Sie Wunden und kleben Sie tagsüber eventuell ein Pflaster drauf. Kratzen Sie Mückenstiche nicht auf.

    Sonnenbrand

    Sonne ist in Äquator-Nähe viel stärker als bei uns, auch wenn es bewölkt ist. Schützen Sie Ihre unbedeckte Haut  – vor allem zum Reisebeginn – daher immer mit einer Sonnencreme mit hohem Sonnenschutzfaktor, auch in der Regenzeit. Lassen Sie beim Schnorcheln ruhig Ihr T-Shirt und Ihre (kurze) Hose an. Die Um Insekten auf Distanz zu halten können Sie am besten grelle Kleidung und starkes Parfüm oder After Shave vermeiden.

    Sonnenstich

    Durch das Tragen von Kopfbedeckungen können Sonnenstiche vermieden werden. Sie sollten immer genug trinken und bei Schwindelgefühlen oder Kopfschmerzen einen schattigen Platz aufsuchen und sich ausruhen.

    Wenn Sie zu Hautirritationen neigen, ist Kleidung aus Baumwolle oder Leinen zu empfehlen, denn darin schwitzen Sie nicht so schnell.

    Insbesondere in der Trockensaison sind Zeckenbisse nicht auszuschließen. Kontrollieren Sie morgens und abends Ihren Körper, insbesondere die Kniekehlen und Leisten. Wenn Sie eine Zecke finden, betäuben Sie das Tier dann nicht mit Alkohol, sondern benutzen Sie lieber eine Zeckenzange (in deutschen Apotheken erhältlich) oder gehen Sie zu einem Arzt vor Ort. Wenn nach dem Besuch eines Waldgebietes unerklärte (kreisförmige) Blutergüsse auftreten, sollten Sie sich an einen Arzt wenden.

     

    Landestypische Krankheiten

    Höhenkrankheit

    Sie können in Nepal mit der Höhenkrankheit konfrontiert werden, wenn Sie ein Trekking machen oder Gebiete in großen Höhen besuchen. Beschwerden entstehen meist bei einem schnellen Aufstieg auf Höhen von über 2500 Metern.

    Höhenkrankheit wird von dem niedrigen Sauerstoffdruck verursacht, der bei Aufenthalt auf großen Höhen entsteht. Um Höhenkrankheit zu vermeiden, braucht der Körper ausreichend Zeit, sich zu akklimatisieren.

    Symptome für Höhenkrankheit sind Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Müdigkeit, Schwindel und Schlafstörungen.

    Die Anfälligkeit für Höhenkrankheit ist von Person zu Person unterschiedlich und Beschwerden können auch bei geringeren Höhen in leichterem Maße auftreten. Wenn Sie schon einmal auf sehr großen Höhen unterwegs waren und keine Beschwerden hatten, ist dies leider keine Garantie, dass Sie in Nepal keine Beschwerden haben werden. Unsere zertifizierten Trekkingguides kennen sich gut damit aus und erkennen die Symptome schnell.

    Bei ernsthaften Symptomen der Höhenkrankheit – starke Kopfschmerzen, Erbrechen und Schwindelgefühl sollte man direkt absteigen und sich in niedrigeren Höhenlagen ausruhen. Im schlimmsten Fall muss das Trekking abgebrochen werden.

    Die Prävention von Höhenkrankheit kann erreicht werden durch langsamen Anstieg auf Höhen von über 2500 Meter; Akklimtisierung beim Aufstieg auf über 2500 Meter; Verzicht auf Alkohol, Koffein und Schlafmittel; Konsum von reichlich Wasser oder Kräutertee.

    Alle unsere Trekkingtouren sind so geplant, dass Sie genug Zeit zum Akklimatisieren haben.
    Weitere Tropenkrankheiten: Malaria, Japanische Encephalitis und Dengue-Fieber

    Diese Krankheiten werden von tropischen Mücken übertragen. Einige Mücken stechen vor allem tagsüber und bei künstlicher Beleuchtung, andere bevorzugt am Abend. Für weitere Informationen über diese Krankheiten sollten Sie die oben erwähnten Webseiten konsultieren oder Kontakt mit einem medizinischen Institut aufnehmen.

    Mückenstiche kann man gut vorbeugen, indem man sich an den freiliegenden Körperstellen (Hände/ Arme, Füße und Knöchel, Nacken und Gesicht) mit einem guten Mückenspray einsprüht. Besonders abends und im Dschungel/ Wald sind Mücken am aktivsten.

    Malaria kommt in Nepal nur im Terai – dem südlichen Tiefland vor. Ob Sie eine Prophylaxe benötigen, hängt also von Ihrem Reiseplan und der Reisezeit ab. Das Prophylaxe-Mittel kann zu Nebenwirkungen führen und eine Einnahme sollte daher unbedingt mit einem Arzt oder einem der oben erwähnten Instanzen besprochen werden.

    Eine Impfung gegen Japanische B-Encephalitis wird empfohlen, wenn Sie länger als 6 Monate nach Asien reisen. Am häufigsten tritt die Japanische Encephalitis in Südwestnepal, in der Nähe der indischen Grenze, auf.

    Gegen Dengue-Fieber gibt es keinen Impfstoff, sodass hier ein gutes Insektenschutzmittel (mit dem Wirkstoff DEET) gegen Mückenstiche der beste Schutz ist.

     

    Jetlag

    Als ‘Jetlag’ wird die Störung Ihrer „biologischen Uhr“, u.a. des Schlaf-Wach-Rythmus genannt, welche durch Langstreckenflüge über mehrere Zeitzonen entsteht. Die ersten Tage nach dem Flug muss sich der Körper an den neuen Bio-Rhythmus durch die Zeitverschiebung gewöhnen-  dadurch können Sie sich müde und erschöpft fühlen.

    Tipps zur Überwindung des Jetlags

    Es ist ratsam, im Flugzeug wenig Kaffee oder Alkohol, dafür aber viel Wasser zu trinken und sich nach Ankunft die ersten zwei, drei Tage nicht allzu viel vorzunehmen. Weiterhin ist es empfehlenswert, sich so schnell wie möglich an den neuen Schlafrhythmus zu gewöhnen. Auch wenn man nach der Ankunft müde ist, sollte man bis zur lokalen Schlafenszeit wach bleiben und auch die Einnahme von Mahlzeiten an die lokale Zeit anpassen.