Unterwegs beim Nepal Trekking

Mein Nepal Trekking: Was passt zu mir?

Die beste Art, Nepal kennenzulernen, ist zu Fuß. Während eines Nepal Trekkings durch eines der Berggebiete haben Sie unterwegs genügend Zeit, in aller Ruhe die Aussicht auf die hohen Berge und tiefen Täler zu genießen. Sie wandern durch viele Bergdörfer, in denen die lokale Bevölkerung Ihnen fröhlich zuwinkt oder Sie in ein Teehaus einlädt. Die kleinen Dörfer, in denen Sie übernachten, sind auch oft nur zu Fuß erreichbar, Autos und sonstige motorisierte Transportmittel werden Ihnen nicht oft begegnen.

Ein Tipp: Unsere Trekkingbausteine lassen sich ganz einfach mit unseren anderen Bausteinen zu Ihrer eigenen, ganz besonderen Reise kombinieren. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie am Ende dieser Seite.

Aber welches Nepal Trekking passt zu Ihnen? Das Tolle an Nepal ist, dass es Wanderungen für jedes Niveau und in verschiedenen Gebieten gibt. Sie brauchen kein erfahrener Bergwanderer zu sein, auch ohne jegliche Erfahrung können Sie ein echtes Nepal Trekking machen.
Zwei wichtige Punkte, die es zu beachten gilt, sind der Schwierigkeitsgrad und die Höhenunterschiede. Insbesondere große Höhenunterschiede machen das Trekking anstrengend, Ihr Körper muss sich an die dünne und sauerstoffarme Luft anpassen, und das kostet Energie. Auch die Dauer der Tour spielt eine Rolle, denn je mehr Tage Sie wandern, desto anstrengender wird es. Um Ihnen bei der Wahl behilflich zu sein, haben wir unter weitere Informationen mehr über die verschiedenen Schwierigkeitsgrade und die entsprechenden Trekkings zusammengestellt. Auch unsere Reisespezialisten können Sie hierüber beraten.
Ein anderer wichtiger Punkt, der bei Ihrer Entscheidung eine Rolle spielt, ist das Gebiet, durch das Sie wandern möchten. Wir bieten Trekkings im Kathmandu-Tal und im Annapurna Gebiet an.
Das Kathmandu-Tal liegt in der Nähe der Hauptstadt und ist reich an Kulturstätten. In der Umgebung der Königsstädte Bhaktapur und Nagarkot bilden die Tempel und Tannenwälder einen Kontrast zu den beschneiten Gipfeln. Das Tal liegt auf 1000 bis 1500 Meter Höhe.

Von Pokhara aus können Sie eines der spektakulärsten Trekkinggebiete Nepals erkunden - das Annapurna Gebiet. Hier können Sie aus verschiedenen Routen wählen, von leichten bis hin zu ziemlich anspruchsvollen. Bei einem Trekking kommen Sie durch typische Bergdörfer und genießen atemberaubende Aussichten auf die hohen beschneiten Gipfel der Region. Die Trekkings im Annapurna Gebiet finden auf größerer Höhe statt, zwischen 1500 und 3000 Metern. Auch kommt in diesen Trekkings gelegentlich ein kräftiger Aufstieg vor, um die Aussicht genießen zu können.
Yak-Begegnung beim Nepal Trekking
Leichte Trekkings

Leichtes Trekking

Wenn Sie zum ersten Mal ein Trekking machen oder das Gefühl haben, Ihre Kondition sei für ein längeres Trekking nicht ausreichend, dann empfehlen wir Ihnen ein leichtes Trekking. Sie erleben das echte Trekkinggefühl, müssen sich aber nicht allzu sehr verausgaben. Außerdem haben Sie genügend Zeit, die Kultur Nepals kennenzulernen, zum Beispiel in der jahrhundertealten, bezaubernden Kulturstadt Bhaktapur und den typisch nepalesischen Bergdörfern, in denen die Zeit stillzustehen scheint. Unter Führung eines Englisch sprechendem Guide wandern Sie etwa 4 Stunden pro Tag auf eine Höhe von höchstens 1500 bis 2000 Meter. Es stehen keine anstrengenden Besteigungen auf dem Programm und Sie übernachten in einfachen Lodges mit (meistens) fließend warmem Wasser.

Folgenden Nepal Trekking Baustein empfehlen wir:

  ►  Jomson Fly and Hike 
Ein echtes Trekking ohne allzu große Strapazen, für den Natur- und Kulturliebhaber. Sie haben Aussicht auf die hohen Berge und kommen durch kleine Dörfer, in denen das Straßenbild von Eseln, Yaks und spielenden Kindern geprägt wird.  Detailinfo hier.

Mittelschwere Trekkings

Wenn Sie eine gute Kondition haben -  Sie müssen kein Spitzensportler zu sein-, schon einmal ein Trekking oder einen Wanderurlaub mitgemacht haben, sind unsere mittelschwereren Trekkings wahrscheinlich das Richtige für Sie. Nach unserer Meinung ist Schönste an diesen Nepal Trekkings, dass Sie während der ganzen Reise nicht nur mit dem Trekking beschäftigt sind, sondern dass die physische Anstrengung mit Einblicken in die Kultur der kleinen Bergdörfer reizvoll verbunden wird. Weiße Schneegipfel und kleine Dörfer prägen dieses Gebiet und Sie haben hier die Gelegenheit, die Bergkulturen kennenzulernen. Auf den Trekkings müssen Sie schon einige anstrengende Aufstiege bewältigen. Sie brauchen keine Erfahrung, aber eine gute Kondition ist ein Muss. Sie sind pro Tag etwa 6 Stunden unterwegs. Dabei geht es fast täglich bergauf- und bergab, auch die Höhenunterschiede sind nicht unerheblich (von 1500 bis 3000 Meter). Im Programm ist mindestens ein schwerer Aufstieg vorgesehen. Sie übernachten in schlichten Lodges, es gibt nicht immer warmes Wasser.

Folgende Trekkingbausteine empfehlen wir: 

   Sunrise at Poonhill
Wer sich noch nicht dazu entschließen kann, ein richtiges Trekking mitzumachen, aber dennoch mit weniger Anstrengung das Feeling    eines Trekkings erleben möchte, der ist bei diesem kurzen Trekking gut aufgehoben. Umgeben von grünen Feldern und hohen Bergen liegt der Höhepunkt dieses kurzen Trekkings: der Ausblick vom Poon Hill bei Sonnenuntergang. Detailinfo hier.

  ►  Bergdörfer und Schneegipfel im Annapurna
Das Trekking ist beinahe dasselbe wie Sunrise at Poonhill, nur einen Tag länger. Sie wandern fünf Tage lang durch grüne Felder und typisch nepalesische Bergdörfer mit Aussicht auf die verschneiten Gipfel. Detailinfo hier.


  ►  Trekking über den Rand des Tales
Sie wandern durch ursprüngliche Dörfer, in denen die Zeit stillzustehen scheint. Wenn Sie durch die Gassen der ursprünglichen Dörfer, in denen die Zeit stillzustehen scheint, schlendern, können Sie einen Blick auf das tägliche Leben der Nepalesen werfen und sich von Ihrem Guide mehr über die Geschichte und Religion erzählen lassen. Detailinfo hier.


  ►  Helambu Homestay Trek
Es ist eines unserer beliebtesten Trekkings, denn Sie übernachten sowohl in Trekker-Lodges als auch bei den Nepalesen zuhause. Das ist nicht nur ein außergewöhnliches Erlebnis für Sie, auch unterstützen Sie so die lokale Bevölkerung. Detailinfo hier.

Schweres Trekking

Ein schweres Nepal Trekking ist wirklich anspruchsvoll und sogar für Reisende mit Erfahrung und guter Kondition eine echte Herausforderung. Auf großer Höhe ist die Luft dünn und die Temperatur niedrig, sodass das Wandern anstrengender wird. Bei einem dieser Trekkings können Sie die lokale Kultur wirklich kennenlernen und erfahren alle Aspekte eines echten Trekkings: die spektakulären Aussichten, fröhliche Menschen in den Teehäusern, die farbenfrohen Yaks, aber auch lange Tage, Kälte und Muskelkater.

Sie wandern täglich zwischen 4 und 8 Stunden auf verschiedenen Höhenlagen zwischen 2000 und 5000 Meter. Die Höhenunterschiede sind groß. Sie steigen an allen Tagen hinauf und hinab und müssen mehrere schwere Aufstiege bewältigen. Sie übernachten in schlichten Lodges mit fließendem Wasser; warmes Wasser gibt es jedoch nicht immer.

Folgende Trekkingbausteine empfehlen wir:

  ► Annapurna Runde
Die Annapurna-Runde ist ein Trekking für fitte "Bergziegen2 und Liebhaber von Wanderungen durch unberührte Berggebiete. Sie wandern gute zwei Wochen lang durch nepalesische Bergdörfer, grüne und gelbe Täler und über steinige Pfade mit überwältigenden Aussichten auf die Berge des Annapurna Sanctuary. Detailinfo hier.

Andere Trekkings

Außer den oben stehenden Trekkings können Sie bei uns auch noch einige andere Trekkings buchen. Diese Trekkings sind beliebte Routen, die die Phantasie vieler Reisender anregen. Unser Meinung nach sind auch diese Trekkings sehr interessant und lohnend, aber wir haben uns dennoch dafür entscheiden, sie nicht mit allen Einzelheiten über die Website anzubieten. Vielleicht werden wir in der Zukunft auch diese Trekkings auf der Website publizieren.

Die folgenden Trekkings buchen wir auf Wunsch gerne für Sie:

- Annapurna Sanctuary
- Everest Base Camp trek
- Everest View trek

Allgemeine Informationen

Beste Reisezeit

Die beste Zeit für ein Nepal Trekking ist im Frühjahr (März bis einschl. Mai) und Herbst (Oktober und November). In unseren Sommermonaten (Juni bis einschl. September) ist in Nepal Regensaison, und das Reisen kann durch Erdrutsche, die manchmal den Weg versperren, behindert werden. Ein Trekking in der Regensaison, insbesondere in Gebieten über 1000 Meter, ist auch keine reine Freude. Viele Wege sind matschig und rutschig und es kann vorkommen, dass das Trekking wegen der Witterungsbedingungen nicht stattfinden kann. In unserem Winter (Dezember bis einschl. Februar) kann es ganz schön kalt sein, sodass die höher gelegenen Pässe wegen des Schnees geschlossen sein können.

Unterkunft

Während des Trekkings übernachten Sie in Trekker Lodges. Dies sind (sehr) schlichte Blockhütten im nepalesischen Stil, oft nur mit einigen Zimmern mit zwei Einzelbetten. Es gibt fließend Wasser in den Lodges, rechnen Sie allerdings damit, dass es nicht immer warmes Wasser gibt... Decken sind vorhanden, aber wir raten Ihnen, selber einen Leinenschlafsack mitzunehmen. In Pokhara und Kathmandu können Sie Schlafsäcke mieten.

Essen & Trinken

In den Trekker Lodges können Sie preisgünstig essen und trinken. Für noch nicht einmal fünf Euro bekommen Sie eine vollständige Mahlzeit. Die Menüs bestehen aus lokalen Spezialitäten wie Dahl Bhaat (Reis mit Linsen), gedämpften Momos (Teigtaschen) und Brot. Oft stehen auch einige westliche Spezialitäten auf der Speisekarte, wie Tomatensuppe, Pizza und Pfannkuchen. Tagsüber können Sie in einem der zahlreichen Teehäuser oder 'Bhattis' auf eine Tasse Tee oder eine kalte Cola einkehren.

Gepäck

Während des Trekkings begleitet Sie, außer dem Guide, auch noch für je 2 Teilnehmer ein Träge. Dieser Träger darf höchstens 30 Kilo schultern. Es ist daher empfehlenswert, für das Trekking nur leichtes Gepäck mitzunehmen und eventuell selber einige Sachen im Tagesrucksack mitzunehmen. Nehmen Sie in Ihrem Tagesrucksack z. B. Ihre Kamera, Regenzeug, warme Kleidung und etwas zu trinken mit.

Trinkgeld

Es ist keine Pflicht, aber Trinkgeld für den Träger und die Guides ist üblich und wird sehr geschätzt. Eine gute Faustregel sind 2,50 Euro pro Tag.

Höhenkrankheit

Sie können mit der Höhenkrankheit konfrontiert werden, wenn Sie in Nepal ein Trekking machen oder auf große Höhen steigen. Die Beschwerden können bei einem schnellen Aufstieg auf Höhen von über 2000 bis 2500 Metern entstehen. Die Anfälligkeit für Höhenkrankheit kann von Person zu Person unterschiedlich sein. Wenn Sie schon einmal in einer solchen Situation waren und keine Beschwerden hatten, heißt das ganz bestimmt NICHT, dass Sie dafür nicht so anfällig sind und dass Sie auch dieses Mal nicht erkranken. Sie merken, dass Sie von der Höhenkrankheit befallen sind, wenn Sie beim Aufstehen leichte Kopfschmerzen spüren.

Um Höhenkrankheit zu vermeiden, sollte man dem Körper Zeit geben, sich zu akklimatisieren. Es gibt verschiedene Formen von Höhenkrankheit, die alle durch Sauerstoffmangel verursacht werden.
Leichte Höhenkrankheit: Diese tritt einige Stunden bis zu einem Tag nach der Ankunft auf großer Höhe auf. Beschwerden sind Kurzatmigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit und allgemeines Unwohlsein, wie wenn man einen Kater hat.
Die Behandlung der leichten Höhenkrankheit besteht darin, weiteren Aufstieg zu meiden und eventuell auf geringere Höhen herunterzusteigen, wenn die Beschwerden sich nicht innerhalb von einigen Tagen bessern. Bei Kopfschmerzen kann man Paracetamol einnehmen. Zusätzlich können Medikamente und Sauerstoff verabreicht werden.

Schwere Höhenkrankheit: Hierbei verschlimmern sich die Kopfschmerzen, die Kurzatmigkeit wird schwerer und tritt auch im Ruhezustand auf, besonders nachts. Man kann so schlapp werden, dass man beim Essen und Ankleiden Hilfe braucht. Man geht wie ein Betrunkener. Dies ist eine ernsthafte Erkrankung und kann ohne Behandlung zu Flüssigkeit in den Lungen und im Gehirn (Lungen- und Gehirnödem), Koma und Tod führen. Die Behandlung der schweren Höhenkrankheit besteht aus dem sofortigen Abstieg! Zusätzlich können Medikamente und Sauerstoff verabreicht werden. Wenn Sie nach Tibet fliegen, landen Sie bereits auf großer Höhe. Wenn Sie dort Beschwerden haben, ist der Abstieg nicht möglich, da Sie sich auf einer Hochebene befinden. Daher ist es unentbehrlich, sich vor einer Tibetreise langsam zu akklimatisieren.

Die Vorbeugung von Höhenkrankheit:

  • Langsam auf Höhen von über 2500 Meter steigen 
  • Beim Aufstieg auf über 2500 Meter langsam akklimatisieren
  • Auf Alkohol oder Schlafmittel verzichten
  • Reichlich Wasser oder Kräutertee trinken (keinen Alkohol oder Kaffee)
  • Schlafstellen sollten nicht mehr als 300 Meter höher als der Schlafplatz der vorherigen Nacht liegen
  • Verwenden Sie das Mittel Diamox sehr zurückhaltend
  • Bei schwerer Höhenkrankheit kann eventuell ein Hubschrauber eingesetzt werden. Das ist allerdings sehr teuer (ca. 1200,- Euro pro Stunde) und kann nur von der Trekkingagentur oder der Botschaft angefordert werden. Er fliegt nur, wenn vorher eine Kaution von 400 Euro gezahlt wird
  • Nach Rücksprache mit einem Arzt kann ein Medikament (Azetolamid) verabreicht werden, um die Akklimatisierung bei Menschen zu fördern, die schon einmal an der Höhenkrankheit erkrankten, sowie bei einem plötzlichen Aufstieg auf Höhen über 3500 Meter, wenn Akklimatisierung nicht möglich ist

Weitere Informationen über Gesundheit finden Sie auf unserer Gesundheitsseite 

Maoisten

In einigen Teilen Nepals, insbesondere im westlichen Teil, kann es zu Unruhen kommen, weil Maoisten für ihre Unabhängigkeit kämpfen. Die meisten Aktionen finden in Gebieten statt, in denen es nicht viele Touristen gibt, und sind nicht gegen Touristen gerichtet. Bei der Planung unserer Reisen versuchen wir natürlich, diese Gebiete weitestgehend zu meiden.

Ein Trekking mit Bausteinen kombinieren?

Sie können Ihre Nepalreise ganz mit dem einen Trekking ausfüllen, das Sie machen möchten. Sie können es allerdings auch anders machen, indem Sie ein langes oder kurzes Trekking mit einem Baustein kombinieren. Ihre Nepalreise beginnt fast immer in Kathmandu. Eine logische Fortsetzung wäre dann, zu den Elefanten im Chitwan weiterzureisen und Ihre Reise mit einer ordentlichen Anstrengung abzuschließen, indem Sie sich für eines unser Trekkings entscheiden.

Wenn Sie verschiedene Bausteine miteinander kombinieren, können Sie eine Rundreise zusammenstellen und so genau das machen, wozu Sie Lust haben. Auch bieten wir einige Rundreisen an, die wir bereits für Sie zusammengestellt haben. Bei diesen Rundreisen haben wir die Bausteine und Trekkings kombiniert, sodass Sie in zwei bis drei Wochen Nepal sehen und erleben können.
Elefantenritt beim Nepal Trekking