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Die Annapurna-Runde (Annapurna Circuit)
Der Annapurna Circuit, das Trekking schlechthin für fitte Bergwanderer, führt quer durch eines der berühmtesten Berggebiete Nepals, die Annapurna Sanctuary. Für dieses Trekking brauchen Sie eine gute Kondition, denn Sie gehen täglich etwa sechs bis sieben Stunden. Die Route führt durch nepalesische Bergdörfer, grüne Täler und über Steinpfade. Das Panorama, mit über 6000 Meter hohen Berggipfeln ist atemberaubend. Die größte Herausforderung und im wahrsten Sinne des Wortes Höhepunkt dieses Trekkings ist der Aufstieg zum Thorung La Pass auf 5416 m Höhe. Sie übernachten in schlichten, jedoch gemütlichen Lodges in kleinen Bergdörfern. Der Annapurna Circuit ist eine tolle Herausforderung, wenn Sie ein richtiges Trekking machen möchten.
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| Reisedauer |
16 Tage/15 Nächte Start täglich |
Übernachtungen |
in schlichten nepalesischen Lodges; Unterkunft Komfort 1 |
|---|---|---|---|
| Reisekosten | € 598,- p.P. bei 2 Personen | Inklusive |
16 Übernachtungen, Nationalpark Permit, Englisch sprechendem Guide und 1 Träger pro 2 Personen |
| Transport | per Auto | Exklusive |
Frühstück, Mittag- und Abendessen (insgesamt während des Trekkings ca. 250,- Euro), Trinkgeld |
| Schwierigkeitsgrad | schwierig |
Reisedetails Ihrer Trekking Tour 'Annapurna Circuit'
Tag 1: Spannende Vorbereitungen für das Annapurna Circuit Trekking
Route: Dumre nach Besi ShaharReisedauer: circa 7 Stunden mit dem Auto Heute werden Sie von unserem Guide abgeholt und zum Startpunkt für den Annapurna Circuit gebracht. Sie fahren durch kleine Dörfer, wo Sie halten können, um die spielenden Kinder zu fotografieren oder die beschneiten Gipfel in der Ferne zu bewundern. Nach etwa sieben Stunden erreichen Sie den Ort Besi Shahar. Hier können Sie auf dem farbenfrohen Markt noch einige Sachen für das Trekking kaufen, aber erst gehen Sie mit unserem Guide zum ACAP Checkpoint um sich registrieren zu lassen, eigentlich nur eine Formalität. Ihr Name wird in ein Buch eingetragen und mit einem Stempel in Ihrem Permit können Sie Morgen das Trekking beginnen. Abends können Sie in einem der Restaurants die lokale Spezialität probieren: gedämpfte Momos (Teigtaschen). Sie übernachten in einer schlichten typisch nepalesischen Lodge. Wir empfehlen Ihnen, früh ins Bett zu gehen, denn morgen geht es erst richtig los... |
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Tag 2 bis einschl. 6: Sehen und erleben
Route: Marsyangdi TalReisedauer: circa 5 bis 7 Stunden Trekking pro Tag In den ersten Tagen des Trekkings gehen Sie durch das grüne Marsyangdi Tal. Sie folgen dem Flussbett und gehen an grünen Reisterrassen vorbei, auf denen Bauern arbeiten. Zwei Mal jährlich hängen die Bäume voller Äpfel und Sie können ganze Familien bei der Ernte beobachten. Auf den schmalen Pfaden begegnen Sie regelmäßig Mitgliedern der Taman und Gurung Bergstämme. Es sind Händler, die schon seit Jahrhunderten in den Bergdörfern mit Reis, Hühnern und Gewürzen handeln. Je tiefer Sie in das Annapurna-Massiv vordringen, desto mehr weiße Berggipfel ragen über Ihnen heraus. Unterwegs überqueren Sie wacklige Hängebrücken über reißenden Flüssen. Sie kehren in gemütlichen Teehäusern ein, wo Sie immer mit einem großen, ehrlichen Lächeln bedient werden und von wo aus Sie oft Aussicht auf die Himalaya-Riesen haben. Am Ende der Woche weichen die grünen Täler den trockenen kahlen Ebenen des hoch gelegenen Manang Distrikts. Während des Trekkings übernachten Sie in kleinen Dörfern in den so genannten Trekkerslodges, wo Sie anderen Wanderern begegnen. Die Zimmer sind einfach, mit gemeinschaftlichen Duschen und Toiletten. In den Lodges können Sie auch essen, es werden einige lokale Gerichte wie 'Dahl Curry Rice' (Linsen mit Reis) oder Büffel mit Yakfleisch angeboten. Manchmal stehen auch Pizza oder Pfannkuchen auf der Speisekarte. Eine ausgiebige Mahlzeit kostet nur ein paar Euros. Ihr Guide begleitet Sie während des gesamten Trekkings. Er kennt das Gebiet wie seine Westentasche und kann Ihnen Einiges über die Natur und Kultur des Annapurna Gebirges erzählen. Ein einheimischer Sherpa trägt Ihren Rucksack. Das ist nicht nur bequem, auch profitiert so die lokale Bevölkerung vom Tourismus. Sie nehmen selber nur einen Tagesrucksack mit Getränken, einem warmen Pullover und Ihrer Kamera mit. Der Träger übernimmt den Rest. |
Tag 7 bis einschl. 11: Und immer höher geht es
Route: Muktinath Tal und Thorung La PassReisedauer: circa 5 bis 7 Stunden Trekking pro Tag und 1 Ruhetag In der zweiten Woche erreichen Sie die weiten, trockenen Ebenen des Manang Bezirks. Sie legen hier erst einmal einen Ruhetag ein, um sich auf die nächste Phase des Trekkings vorzubereiten: den Aufstieg zum hohen Thorung La Pass. Sie befinden sich jetzt auf 4000 bis 5000 Meter Höhe. Die Luft ist dünn und trocken und insbesondere nachts ist es viel kälter. Rechnen Sie damit, dass Sie unter Höhenkrankheit, mit Symptomen wie Kopfschmerzen oder Übelkeit, leiden können. Für weitere Informationen schauen Sie auf unserer Trekking Information Seite. Der Aufstieg zum Thorung La Pass ist anstrengend. Über sich windende Pfade steigen Sie Schritt für Schritt etwa sechs Stunden lang aufwärts. Es ist besser, wenn Sie langsam gehen, denn die Luft ist sauerstoffarm und Sie geraten schnell außer Atem. Schließlich befinden Sie sich dann auf 5416 Meter Höhe, Auge in Auge mit den beschneiten Gipfeln des Himalajas. Die Dörfer unten mit den kleinen Gebetsflaggen sind kleine Punkte geworden. Wow... |
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Tag 12 bis einschl. 16: Geschafft - Ende dieser atem(be)raubenden Trekkingtour
Route: Kali Gandaki TalReisedauer: circa 5 bis 7 Stunden pro Tag Im letzten Teil dieses Trekkings durchqueren Sie das Kali Gandaki Tal an der anderen Seite des Berges und gehen durch das Tal des berühmten Jomsom Treks. Dieses Tal ist wieder völlig anders als die andere Seite des Berges. Durch Verwüstung und die weitläufigen Kornfelder scheint das Tal gelb zu glühen. Hinauf und hinab geht es über steinige Pfade. Zwischendurch kehren Sie in kleinen, gemütlichen Teehäusern ein, wo aus riesigen Kannen Tee ausgeschenkt wird. Am Ende der Woche erwartet Sie noch eine letzte Herausforderung: Der Aufstieg zum Poon Hill. Im Vergleich zum Thorung La ist dies eine leichte Besteigung mit einer fantastischen Belohnung: Der Sonnenaufgang, der die Berge tief rot und orange färbt, da bekommt man Gänsehaut… Der letzte Teil vom Annapurna Circuit ist eine der populärsten Trekkingrouten Nepals, der Jomsom Trek. Einige unserer kürzeren Trekkings führen auch durch dieses Gebiet und Sie begegnen hier mehr Menschen. Die meisten wandern die Route allerdings in entgegensetzter Richtung. Die Lodges sind hier etwas luxuriöser und die Wahrscheinlichkeit, dass es warmes Wasser gibt größer. Nach etwa zwei Wochen ist Ihre Trekking-Tour zu Ende und Sie reisen mit dem Minibus zurück nach Pokhara. In Pokhara angekommen, übernachten Sie in einem schönen Hotel. Für viele eine Beruhigung: In dieser ruhigen Stadt an einem See gibt es auch wieder Hamburger, Pizzas und frische Obstsäfte. Bei klarem Wetter sehen Sie die hohen Berge in der Ferne und Sie können mit einem Ruderboot über den See fahren oder den goldenen Varahi Tempel besuchen. Im Anschluss können Sie von Pokhara aus zurück nach Kathmandu reisen. Viele unserer Reisenden kombinieren Kathmandu mit unserem Kulturtrekking Helambu Homestay, bei dem Sie unterwegs teilweise bei den Nepalesen zuhause schlafen. Eine andere Möglichkeit ist Kultur schnuppern mit dem Baustein Götter und Könige im Tal oder erst mit Chitwan Elefanten und Nashörner den Dschungel entdecken. |
Tipps für Ihre Nepal Trekkingtour
Beste ReisezeitDie beste Zeit für ein Trekking in Nepal ist im Frühjahr (März bis einschl. Mai) und Herbst (Oktober und November). In unseren Sommermonaten (Juni bis einschl. September) ist in Nepal Regensaison, und das Reisen kann durch Erdrutsche, die manchmal den Weg versperren, behindert werden. Ein Trekking in der Regensaison, insbesondere in Gebieten über 1000 Meter, ist auch keine reine Freude. Viele Wege sind matschig und rutschig und es kann vorkommen, dass das Trekking wegen der Witterungsbedingungen nicht stattfinden kann. In unserem Winter (Dezember bis einschl. Februar) kann es ganz schön kalt sein, sodass die höher gelegenen Pässe wegen des Schnees geschlossen sein können.UnterkunftWährend des Trekkings übernachten Sie in Trekkers Lodges. Dies sind (sehr) schlichte Blockhütten im nepalesischen Stil, oft nur mit einigen Zimmern mit zwei Einzelbetten. Es gibt fließend Wasser in den Lodges, rechnen Sie allerdings damit, dass es nicht immer warmes Wasser gibt...Decken sind vorhanden, aber wir raten Ihnen, selber einen Leinenschlafsack mitzunehmen. In Pokhara und Kathmandu können Sie Schlafsäcke mieten. |
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Essen & TrinkenIn den Trekker-Lodges können Sie preisgünstig essen und trinken. Für noch nicht einmal fünf Euro bekommen Sie eine vollständige Mahlzeit. Die Menüs bestehen aus lokalen Spezialitäten wie Dahl Bhaat (Reis mit Linsen), gedämpften Momos (Teigtaschen) und Brot. Oft stehen auch einige westliche Spezialitäten auf der Speisekarte, wie Tomatensuppe, Pizza und Pfannkuchen. Tagsüber können Sie in einem der zahlreichen Teehäuser oder 'Bhattis' auf eine Tasse Tee oder eine kalte Cola einkehren.GepäckWährend des Trekkings geht, außer dem Guide, für je 2 Teilnehmer ein Träger mit. Dieser Träger darf höchstens 30 Kilo tragen. Es ist daher empfehlenswert, für das Trekking nur leichtes Gepäck mitzunehmen und eventuell selber einige Sachen im Tagesrucksack mitzunehmen. Nehmen Sie in Ihrem Tagesrucksack z. B. Ihre Kamera, Regenzeug, warme Kleidung und etwas zu trinken mit.TrinkgeldEs ist keine Pflicht, aber Trinkgeld für den Träger und die Guides ist üblich und wird sehr geschätzt. Eine gute Faustregel ist 2,50 Euro pro Tag. |
Annapurna Circuit - Fotos Ihrer Unterkünfte
