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Nepal Informationen: Sehens- und Wissenswertes zu Ihrer ReiseplanungBei Ihrer Ankunft in Kathmandu auf dem Flughafen Tribhuvan werden Sie sich wahrscheinlich nach einem angenehmen Hotel sehnen. Wir bieten sowohl in Kathmandu als auch außerhalb verschiedene Unterkünfte an. In Kathmandu und Umgebung gibt es genug zu sehen und zu erleben. Wir haben die interessantesten Sehenswürdigkeiten in unseren Nepal Informationen für Sie hier zusammengefasst. Auch die Highlights von Pokhara, der zweitgrößten Stadt Nepals, finden Sie weiter unten. Viele Reisende beginnen ihr Trekking in dieser Stadt. Wenn Sie selber noch gute Ideen oder Tipps haben, senden Sie uns einfach eine Mail an info@erlebe-nepal.de. |
Maoisten
In einigen Teilen Nepals, insbesondere im westlichen Teil, kann es zu Unruhen kommen, weil Maoisten für ihre Unabhängigkeit kämpfen. Die meisten Aktionen finden in Gebieten statt, in denen es nicht viele Touristen gibt. Sie sind nicht gegen Touristen gerichtet. Bei der Planung unserer Reisen versuchen wir natürlich, diese Gebiete so weitgehend wie möglich zu meiden. Natürlich behalten wir die Situation dort sorgfältig im Auge. Sehen Sie die aktuelle Situation auf der Website des Auswärtigen Amtes und holen Sie sich bitt auch vor Ort in Nepal Informationen ein.|
Wenn Sie den Bagmati Fluss überqueren und sich auf eine der Treppen gegenüber den Burning Ghats der Armen setzen, können Sie die Rituale gut beobachten. Die Burning Ghats der reicheren Nepalesen liegen an der anderen Seite der Brücke (direkt vor dem Tempel). Von den Treppen aus haben Sie eine gute Aussicht auf die Einäscherungsstätten. An der gegenüberliegenden Seite wird zeremonielle Musik gespielt und Sie können beobachten, wie gerade ein Scheiterhaufen mit Schilf angezündet wird. Das hat eine starke Rauchentwicklung zur Folge, und manchmal treibt der Rauch auch in Ihre Richtung. Oben an der Treppe wohnen viele Saddhus, die 'heiligen Männer'. Saddhus sind wandernde Hindus, die dem Kastensystem und den normalen Bräuchen abgeschworen haben, sie betteln für ihren bescheidenen täglichen Lebensunterhalt. Sie sind oft sehr extravagant gekleidet: Sie tragen orangefarbene Gewänder oder zeigen sich nackt, nachdem sie sich mit den Aschenresten der Einäscherungsstätten eingerieben haben. Charakteristisch sind für sie die Körperbemalung, lange Rastalocken und verschiedene anderen Merkmale. Einige Saddhus leben weitgehend enthaltsam oder rauchen große Mengen Ganja (Marihuana). Auf der höchsten Stelle des Hügels angekommen, können Sie an einer Stelle sitzen, von der aus Sie Aussicht auf die Burning Ghats der Reichen haben. Wenn Sie 'Glück' haben, wird gerade ein Feuerbestattungs-Ritual vorbereitet. Die Zeremonie wird von weiß gekleideten männlichen Nachkommen des Verstorbenen durchgeführt (Weiß ist die Trauerfarbe). Dann wird ein in orangefarbene Tücher gewickelter Körper auf eine Tragbare aus Bambus gelegt. Die Tragbahre wird zu einer kleinen Böschung gebracht, sodass der Tote mit seinen Füßen im Fluss liegt. Danach wird die Bahre wieder auf die Treppen gelegt. Die Söhne und nächsten Familienmitglieder entzünden Kerzen, legen orange Tücher über den Verstorbenen und streuen Blumen und Münzen. Einige sehr emotionelle Frauen erweisen dem Verstorbenen die letzte Ehre. Auch sie streuen Blumen und legen Tücher über den Körper. Alle Frauen tragen ihr langes Haar offen. Kurz vor der Feuerbestattung wird dem Verschiedenen diskret (unter den Tüchern) die Kleidung ausgezogen. |
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Am Fuß der langen Treppe nach oben stehen bemalte Tempelgebäude mit bunten Statuen. Es gibt hier viele Affen, die Sie sehr neugierig beobachten in der Hoffnung, etwas Essbares zu entdecken. Man erzählte uns, dass man den Affen nie direkt ins Auge schauen sollte, denn sie können sich dadurch bedroht fühlen. Sie sollten daher am besten auch einen angemessenen Abstand halten. Schauen Sie sich zuerst die Gebäude an und beginnen dann mit der Ersteigung der abgetretenen Steintreppe mit ihren 365 Stufen. Es geht hier sehr, sehr steil bergauf. Auf halbem Wege legen Sie eine Pause ein und genißen von einer Bank aus die Aussicht und den Anblick der vielen Menschen, die an Ihnen vorbeigehen. Oft überquert auch ein Rudel Affen die Treppe. Oben angekommen müssen Sie eine Eintrittsgebühr zahlen. Hier können Sie bereits die Augen Buddhas sehen, die auf die Stupa gemalt sind. Oft ist bei der Stupa unheimlich viel los. Es gibt zahlreiche betende Menschen und sehr, sehr viele Affen. Sie haben hier eine wunderschöne Aussicht auf Kathmandu, das Tal und die schneebedeckten Himalayagipfel in der Ferne. Das entschädigt sicherlich für diesen nicht ganz unanstrengeden Aufstieg! |
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In der Umgebung von Kathmandu gibt es mehrere interessante Orte, von denen wir hier drei beschreiben: Dhulikel, Bhaktapur und Bodnath. Bakhtapur ist insbesondere wegen seiner Tempelplätze und gemütlichen schmalen Gassen bekannt, in denen man das Gefühl hat, ins Mittelalter versetzt worden zu sein.DhulikelDhulikel (30 Kilometer östlich von Kathmandu) ist eine gute Vorbereitung auf das Hochland von Nepal. Von Ihrem hoch gelegenen Hotel in Dhulikel aus können Sie über eine schöne Route durch das grüne Hügelgebiet wandern, an einem Kalitempel auf einem Hügel vorbei zum hochgelegenen Kloster Noma Buddha, das Sie nach einigen Stunden erreichen. Hier können Sie sich auf dem Innenhof des tibetanischen Klosters bei einer weiten Sicht auf die Berge ausruhen, während im Hintergrund das Mittagsgebet der Mönche erklingt. |
Bakhtapur
Das Städtchen Bhaktapur liegt 15 Kilometer östlich von Kathmandu. Ein mit deutschen Hilfsgeldern finanziertes Projekt sorgte dafür, dass im Jahre 1970 zahlreiche Gebäude restauriert wurden und dass viele der engen Gassen mit Steinen gepflastert werden konnten. Die Stadt ist hierdurch sauberer und attraktiver geworden, ohne dass die typisch mittelalterliche Stimmung verlorenging. Ein einziges großes Freiluftmuseum ist die Stadt, auch weil in großen Teilen der Stadt kein motorisierter Verkehr erlaubt ist. Es gibt eine Fülle mittelalterlicher Gebäude mit besonders schönen Holzschnitzereien. Es lohnt sich also sicherlich, diese Stadt zu besuchen. Um die Stadt betreten zu dürfen, zahlen Sie eine Eintrittsgebühr von 900 Rupien oder 10 US$. Das Geld wird für die Restaurierung und Pflege der Gebäude in der Stadt verwendet.
Sie erhalten auch einen Stadtplan. Bummeln Sie gemütlich an den Geschäften und Ständen der Stadt vorbei bis zum Durbar Square, dem ältesten Platz von Bhaktapur. Die heute vorhandenen Tempel geben einen Eindruck von seiner ehemaligen Schönheitwie er einmal war; der Platz wurde nämlich im Jahre 1934 bei einem Erdbeben verwüstet. Der Platz immer noch beeindruckend, und man kann sich leicht vorstellen, dass ein großer Teil von Bertoluccis Film 'Little Budddha' hier aufgenommen wurde. Auf dem Platz können Sie den alten Königspalast, das berühmte goldene Tor und die zahlreichen Tempel besuchen. Danach können Sie zum Taumadhi Tol spazieren, dem zentralen Platz von Bhaktapur. Hier können Sie auf der Dachterrasse eines Restaurants Ihr Mittagessen einnehmen. Von dort haben Sie eine fabelhafte Aussicht auf den Platz mit seinem 30 Meter hohen Nyatapola-Tempel, dem höchsten Tempel Nepals. Er steht auf einem fünf-stöckigen Sockel, und das Dach hat ebanfalls fünf Ebenen. An der steilen Trepp des Tempel stehen seine steinerne Beschützer: Als erstes die Brüder Jai und Patta Malla, die über die Kraft von zehn Männern verfügten, gefolgt von Elefanten, Löwen, Greifvögeln und kleineren Gottheiten, wobei jede der Figuren jeweils zehn Mal stärker als ihr Vorgänger ist. Sie führen Sie zu der Göttin, die im Tempel residiert.
Danach können Sie zum Stadtteil Talako schlendern, in dem die Töpfergilde wohnt. Beobachten können Sie hier, wie die Bevölkerung aus schwarzen Tonklumpen allerlei Schalen, Schüsseln, Krüge und Öllampen herstellt. Die Töpferwaren werden überall auf dem Platz zum Trocknen in die Sonne gelegt, danach werden sie in mit Stroh beheizten Öfen gebrannt. Zur Erntezeit ist der gesamte Potters Square mit Reis übersät. Auf jedem Platz und in jeder Straße wird schwer gearbeitet, um die Ernte zu trocknen und in großen Säcken zu verstauen.
Nepal Informationen: Pokhara
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Pokhara ist die zweitgrößte Stadt Nepals und liegt 200 km westlich von Kathmandu. 1970 wurde Pokhara durch den Bau einer Straße mit der Außenwelt verbunden. Die Atmosphäre des Ortes blieb jedoch erhalten. Mit dem Bus oder dem Auto sind Sie etwa 5 bis 6 Stunden unterwegs. Sie können auch einen Inlandflug nehmen. Pokhara ist der ideale Ort, um vor oder nach Ihrem Abenteuer in den Bergen zu relaxen. |